Biosphärenpark Wienerwald in Kooperation mit der Marktgemeinde Alland
Der Staudenknöterich stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze nach England gebracht. Die Bekämpfung ist aufwendig und langwierig.


Die Gemeinde Alland setzt in Kooperation mit dem Biosphärenpark Wienerwald im Ortsgebiet beim Gedeckten Steg umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung des Staudenknöterichs. Die Bestände werden hier sechsmal im Sommer gemäht und das Pflanzenmaterial abtransportiert. Im August werden die Jungpflanzen händisch ausgerissen. Hier sind viele helfende Hände gefragt. Helfen Sie mit und kommen Sie am 23. August zum Pflegetermin!

Der Staudenknöterich stammt ursprünglich aus Ostasien und wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze nach England gebracht. Von hier aus verbreitete er sich über den europäischen Kontinent. Die Pflanze kann über drei Meter hoch werden und bildet dicke, verzweigte Wurzelrhizome (unterirdisch wachsende Sprosse), die bis in zwei Meter Tiefe reichen können. Trotz der Höhe der Pflanze liegt der überwiegende Teil daher unter der Erde. Der Staudenknöterich bildet dichte Bestände und übt damit einen sehr großen Konkurrenzdruck auf die übrige Vegetation auf. Es kommt sehr rasch zur Artenverarmung. Außerdem durchbrechen die kräftigen Triebe sogar Asphaltdecken und sprengen Uferbefestigungen. Staudenknöterich-Bestände können somit an Bauwerken und Straßen massive Schäden anrichten.

Für Getränke sorgt das Biosphärenpark Wienerwald Management.

Kontakt beim Pflegetermin: 0676/81 22 04 – 03 (Mag. Johanna Scheiblhofer) Bitte mitbringen: Arbeitshandschuhe (ev. Gummistiefel), festes Schuhwerk